Autsch … Dividende futsch durch Quellensteuer!

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Diese „Steuerparadiese“ liefern Dividenden ohne (oder nur mit geringer) doppelte(r) Steuer.

Wir alle wünschen uns ein zusätzliches Einkommen. Eine solide Möglichkeit dafür sind Dividendenzahlungen von Unternehmen: Das Unternehmen erzielt Gewinn und gibt einen Teil davon an seine Aktionäre weiter. So weit – so gut.

Doch häufig gibt es ein Problem: Viele Länder behalten auf Dividenden zunächst selbst Steuern ein.
Diese sogenannte Quellensteuer sorgt dafür, dass von der ursprünglichen Dividende weniger bei uns
ankommt.

In Ländern wie Finnland, Tschechien oder der Schweiz ist die Quellensteuer vergleichsweise hoch. So wirkt beispielsweise die Dividendenrendite von rund 4 % bei Nestlé zunächst sehr attraktiv. Allerdings erhebt die Schweiz auf Dividenden eine Quellensteuer von 35 %.
Angenommen wir erhalten 100 € Dividende von Nestlé, dann behält die Schweiz direkt 35 € ein.

Damit nicht genug: Auch Deutschland erhebt anschließend Kapitalertragsteuer in Höhe von 25 % zuzüglich Solidaritätszuschlag (insgesamt 26,375 %). Am Ende bleiben von den ursprünglichen 100 € Dividende nur etwa 48 bis 52 € übrig, abhängig davon, ob zusätzlich Kirchensteuer anfällt.

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Die gute Nachricht: Es gibt Länder, die keine oder nur sehr geringe Quellensteuer erheben. Diese Standorte sind besonders interessant, wenn man ein passives Einkommen mit Dividenden aufbauen möchte, ohne dass im Ausland ein großer Teil der Erträge verloren geht:

•Großbritannien
•Irland
•Liechtenstein
•Hongkong
•Singapur

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Zu den namenhaften Unternehmen aus solchen Ländern zählen z.B. Reckitt Benckiser (Clearasil, Sagrotan, Vanish), Unilever, Shell, Diageo (Smirnoff, Baileys, Guinness) sowie Rio Tinto und viele weitere.

Wer sich also Schritt für Schritt eine „private Rente“ u.a. durch Dividenden aufbauen möchte, sollte die steuerliche Behandlung im jeweiligen Land unbedingt berücksichtigen.

Verfasst von: Petra Ahrens

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