Was macht ein Vermögensverwalter final

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Vermögensverwalter für die Reichen und Schönen – FALSCH!!!

Stell dir vor, du hast etwas gespart. Vielleicht nicht viel, vielleicht eine ganze Menge. Und irgendwann kommt die Frage: Was mache ich jetzt mit meinem Geld? Auf dem Konto liegt es rum. Die Inflation frisst es still und leise auf. Und Aktien? ETFs? Die Themen fühlen sich an wie eine andere Sprache.
Genau an diesem Punkt kommt ein Vermögensverwalter ins Spiel.

Vermögensverwalter – dein persönlicher Experte

Ein Vermögensverwalter ist jemand, der dein Geld für dich anlegt – nicht einmal, sondern dauerhaft. Er (oder natürlich sie) analysiert den Markt, Tag für Tag und trifft die Entscheidung, worin dein Geld investiert wird. Veränderungen, sowohl bei deiner persönlichen Situation und natürlich auch bei den Kapitalmärkten werden aktiv und flexibel angepasst. Das klingt nach Luxus für die Superreichen? Das war früher auch so. Heute ist das nicht mehr so.

Der Unterschied zu einer Bank oder einem Finanzberater liegt in einem entscheidenden Punkt:
Ein Vermögensverwalter hat eine sogenannte Verwaltungsvollmacht. Das bedeutet, er kann im Rahmen der gemeinsam vereinbarten Strategie eigenständig handeln: Positionen kaufen, verkaufen und umschichten, ohne dich jedes Mal um Erlaubnis fragen zu müssen. Du gibst nicht dein Geld ab, sondern beauftragst den Experten in deinem Sinn zu handeln. Das ist für viele genau die Entlastung, die sie sich wünschen.

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Vorteil: Unabhängigkeit

Der gravierende Vorteil: die Unabhängigkeit! Eine Bank oder ein gebundener Berater ist meist verpflichtet, hauseigene Produkte zu empfehlen. Die eigenen Fonds, die eigene Versicherung, das eigene Zertifikat. Oft nicht die besten Produkte und dazu auch noch teuer.

Ein unabhängiger Vermögensverwalter hat diese Interessenskonflikte nicht. Die Vermögensverwaltung wählt unter Aktien, Anleihen, Fonds, ETFs, Rohstoffen etc. aus, vorausgesetzt, sie passen zum Kunden und zu den zuvor festgesetzten Anlagerichtlinien. Die Auswahl richtet sich nach den Zielen der Kunden und dem besten Produkt dafür, nicht nach den Vertriebsvorgaben der Bank.

Am Anfang steht immer ein persönliches Gespräch, kein Formular!

Was viele nicht wissen: Bevor überhaupt ein einziger Euro angelegt wird, kommt das Wichtigste: ein ausführliches Kennenlernen. Ein guter Vermögensverwalter nimmt sich die Zeit, dich und deine Situation wirklich zu verstehen

  • Das bedeutet konkret: Wo stehst du gerade?
  • Was hast du bereits?
  • Was willst du aufbauen und bis wann?
  • Planst du größere Ausgaben in den nächsten Jahren, etwa ein Haus, eine Auszeit oder die Unterstützung deiner Kinder?
  • Wie reagierst du, wenn die Märkte einbrechen?
  • Kannst du das aussitzen oder schläfst du dann schlecht?
  • Was sind deine Werte?
  • Und die wichtigste Frage: Wie lange kannst du auf dein eingesetztes Kapital verzichten – wie lange ist dein Anlagehorizont?


Aus all diesen Antworten entstehen dein persönliches Risikoprofil und deine individuelle Anlagestrategie. Die ist nicht von der Stange. Sie gehört dir. Und sie ist die Grundlage für alles, was danach kommt. Wer schon selbst investiert und ein Depot führt, kennt diesen Prozess vielleicht. Aber hier wird er professionell begleitet.

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Eine solche Dienstleistung ist doch bestimmt teuer!

Falsch!
Die Vergütung eines Vermögensverwalters liegt in der Regel zwischen 1,2 und 1,5 % pro Jahr auf das verwaltete Vermögen.

Anders als bei Banken gibt es bei Vermögensverwaltern auf Fonds keine Ausgabevorschläge (5%) bei jedem Kauf. Auch die jährlich anfallenden Bestandsprovisionen dürfen Vermögensverwalter nicht nehmen, diese werden an die Kunden zurückerstattet.

Das bedeutet, die an Banken entrichteten Depotgebühren, Transaktionsgebühren, Provisionen und Ausgabeaufschlägen können die jährliche Rendite enorm belasten.

Für wen lohnt sich das?

Für alle, die ihr Geld für sich arbeiten lassen wollen, aber nicht täglich die Börse im Blick haben können oder wollen. Für alle, die nach einer Erbschaft, einem Hausverkauf oder einfach nach Jahren fleißigen Sparens nicht wissen, wie es jetzt weitergeht. Und für diejenigen, die selbst schon anlegen, aber merken: Das kostet mehr Nerven als Zeit und vielleicht auch mehr Rendite, als sie sich eingestehen. Aber auch für diejenigen, die neu und mit regelmäßigen Sparbeiträgen starten wollen.

Quelle: finanzen.net

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